Agreement with the truth-possibilities can be expressed by co-ordinating with them in the schema the mark “T” (true). Absence of this mark means disagreement.
Wittgenstein präzisiert hier seine wahrheitsfunktionale Auffassung des Satzes: Ein (komplexer) Satz ist durch Angabe jener Wahrheitsmöglichkeiten der Elementarsätze bestimmt, in denen er gilt. Das wird im Schema (Wahrheitstafel) durch ein „T“ markiert; das Ausbleiben des „T“ genügt, um Nicht‑Geltung zu zeigen – ein eigenständiges „F“ ist überflüssig. Philosophisch wichtig sind drei Punkte:
- Extensionalität: Der Sinn eines Satzes wird vollständig durch seine Wahrheitsbedingungen fixiert (4.4ff).
- Logische Konstanten sind keine Namen, sondern Operationen auf Wahrheitswerten; ihre Rolle zeigt sich im Schema.
- Metanotation: Das „T“ gehört zur Darstellungsweise, nicht zum dargestellten Satz; Logik „zeigt“ die Form, sie „sagt“ sie nicht.
Damit fundiert 4.43 die Methode der Wahrheitstabellen als Ausdruck der Bildtheorie: Übereinstimmung mit Realität wird über markierte Möglichkeiten darstellbar.
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